Dienstag, 14. April 2009

Die Maske (Gedicht)

Die Maske

Gerade noch so hell, so laut, so fröhlich
Die Maske verrutscht
Nur Tränen, Trauer, tiefe Verzweiflung
Schnell wieder aufsetzen
An alle Grenzen gehen
Über alle Grenzen hinweg
Flüchten – doch wohin?
Ins Laute und Grelle
Tanzen, so intensiv
Nähe, so eng, vielleicht viel zu eng
Aber egal, sie macht weiter
Provoziert, behält ihre Maske
Geht weiter ohne Gefühl und verlässt den Ort des Tanzens
Betritt den Raum der Nähe
Den Raum der Nähe
Die Enge
Innerlich gelähmt, will sie es wissen
Die Maske führt sie, doch es fällt nicht auf
Niemand denkt in diesem Moment noch
Er kann es nicht, sie will es nicht
Erträgt es, hält alles aus, spielt mit
Liefert sich aus
So kühl ihr Gesicht - so kalt ihre Seele
Etwas ist zerbrochen
Scherben, noch mehr Scherben
Wen interessieren sie?
Sie wird weinen – hinter der Maske
Wird zusammenbrechen, sich nicht halten können
Doch sie wird sich fangen
Und es wieder tun, immer wieder
Bis...

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